Aktuell - Hospizbewegung

Direkt zum Seiteninhalt

Aktuelles


Freistädter Hospizteam in Bewegung!
.... weiterlesen


Sterbehilfe und assistierter Suizid. Wir lehnen jede Art der Sterbehilfe ab.
„Leben bis zum letzten Augenblick“ – eine gemeinsame Stellungnahme der Österreichischen Palliativgesellschaft und dem Dachverband Hospiz Österreich
.... weiterlesen


Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung: Beginn Frühjar 2022
Nähere Informationen klicken Sie [HIER]


September 2021
Fortbildung Validation – Reise in eine andere Welt Validation bietet ungeahnte Vorteile im Umgang von Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Diese Methode lehrt, an Demenz erkrankte Menschen besser zu akzeptieren und die Hintergründe ihres veränderten Verhaltens zu erkennen. Validationsexpertin Hildegard Nachum vermittelte den ehren[1]amtlichen Hospizmitarbeiter*innen in einer lehrreichen und erfrischenden Fortbildung, Basiskenntnisse über Validation. Wenn man Hildegard Nachum fragt, was das Schönste im Umgang mit Menschen sei, die in einer Veränderung sind, sagt sie: „Die Ungeschminkte Ehrlichkeit! Demenz ist auch eine Befreiung. Aus einem moralischen Korsett.“

 
 
Oktober 2021
Herbstfest In der Zeit des Erntedankes wurde allen ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Mitarbeiter*innen, für Ihre Arbeit bei der Hospizbewegung Freistadt, bei einem gemeinsamen Herbst[1]fest gedankt. Schwerkranke und sterbende Menschen in fordernden Zeiten zu begleiten, und in dieser zusätzlich herausfordernden Pandemie selbst in seiner Stärke zu bleiben, ist eine ganz besondere Fähigkeit. Danke für euren Einsatz, eure Flexibilität und den Zusammenhalt

 
 
November 2021
Ehrenamt: Hospizbewegung Freistadt auf Suche nach Freiwilligen - Freistadt (meinbezirk.at)
... weiterlesen

Eine Bucketliste und Pippi Langstrumpf als KRAFTQUELLEN in Zeiten von Corona



 
 
Der Spielfilm „Das Beste kommt zum Schluss“ handelt von den Abenteuern zweier ungleicher Freunde, die sich in der Krebsabteilung eines Krankenhauses kennen lernen. Jeder von ihnen hat nur noch 6 Monate zu leben. So beschließen sie eine Liste mit den Dingen aufzuschreiben, die sie noch unbedingt tun und erreichen möchten, bevor „sie den Löffel abgeben“ (to kick the bucket = den Löffel abgeben).

 
Auch Frau D. (81 Jahre) und ich haben uns für unsere gemeinsame Zeit der Trauerbegleitung eine „geistige Liste“ angelegt mit Dingen, die wir erleben möchten. Diese Liste ist bereits zu einer nährenden KRAFTQUELLE geworden, da es für jedes Treffen etwas gibt worauf wir uns freuen, was uns inspiriert, und immer wieder ein „Bisschen Himmel“ in das fordernde Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen und der intensiven Zeit mit „Herrn Corona“ bringt.

 
D. & L.`s Bucketliste
 
·         gemeinsam die Sonne ins Gesicht scheinen lassen
 
·         beim Spazieren gehen einen neuen Kraftplatz entdecken/erspüren
 
·         gegenseitig und sich selbst Komplimente machen
 
·         sich gegenseitig etwas vorlesen …
 

 
Mir persönlich gibt in der Begleitung von Menschen in Zeiten von Corona besonders Pippi Langstrumpf, die jeder von uns aus der Kindheit kennt und liebt, Kraft und Orientierung. Wenn heilsame Berührungen in Grenzzeiten des Lebens (Verlust, Krankheit) wegfallen und das Tragen von Schutzmasken nach wie vor eine irritierende Distanz verursacht, kann sich Pippi`s „Macht euch die Welt (auch mit Corona!), wie sie euch gefällt!“ als notwendend erweisen. Selbstverantwortung für unser Glück zu übernehmen und alles Erdenkliche für unsere Zufriedenheit beizutragen.
 

 
Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin



Zurück zum Seiteninhalt